Freitag – 09.09.2016

 

19:15 Uhr - 19:30 Uhr Begrüßung (gr. Bühne)

 

19:30 Uhr - 20:30 Uhr Peter Funk (gr. Bühne)

Peter Funk ... The Sound Of Blues & Steel Guitar Mit seinem neuen Programm lä ss t der Folkbluesgitarrist und Experte für Hawaiian Lapsteel Guitar die kurze aber intensive „Golden Era“ der National Re sonatorgitarren wieder aufleben: Kurz vor Erfindung der E - Gitarre in der 1930er Jahren waren diese Instrumente aus Messing oder Stahl das Nonplusultra was Lautstärke und Sound betraf, und erfreuten sich enormer Beliebtheit bei Musikern aller Stilrichtungen. Auf Originalinstrumenten aus den 20er und 30er Jahren wird dem Publikum eine erfrischende Mischung aus Ragtime und Blues bis hin zu Swing und Hawaiimusik geboten. Eine absolute Besonderheit dabei ist das Spiel auf der Lapsteel Gitarre , welches hierzulande nur sehr selten zu hören ist: Hierbei wird das Instru ment nach hawaiianischer Art auf den Schoß gelegt, die Slides werden mit einem Steelbar erzeugt. Herausragende Vertreter dieser Spielweise waren unter anderem Black Ace , Casey Bill Weldon oder Oscar “Buddy” Woods . Peter Funk ist anerkannter Experte für di eses Instrument , Autor zweier entsprechender Lehrbücher (erschienen im Schell Music Verlag, Hamburg) und gefragter Workshop - Dozent. 2013 erschien auf dem norddeutschen Label Blind Lemon Records seine CD aktuelle „Slidewalk“ .

http://www.peterfunk-music.de

 

20:45 Uhr - 21:45 Uhr GreyWolf & Toni Wendenburg (kl. Bühne)

GREY WOLF Pit Kyas (Voice,Guitar,Harp)

&

Toni Wendenburg (Cajon / Percussion)

Am liebsten heult der graue Wolf den guten alten Blues.

Oder die Sentimentalitäten von den Beatles und Stones.

Seine Musik ist ungefärbt und ungeschönt. Denn der graue Wolf hat die „hard road“ eines jeden ehrlichen Sängers und Gitarristen absolviert - von Stockholm über Hamburg - Berlin - Amsterdam bis runter nach Mailand. Für die Freunde der handgemachten und mundgeblasenen Pop-Musik hat Pit Kyas mitgebracht: Blues-Klassiker Songs und Balladen mit starker Rhythmus-Betonung. Eine Kritikerstimme über sein Debut-Album „the blues in me“(2004):

„Pit Kyas kümmert sich einen Dreck um alle Spaßbremser, die einem Musiker vorschreiben wollen, wie akademisch korrekt der Blues klingen soll. Dem Jimi Hendrix lackiert er das „Red House“ um zur Folk-Spelunke. Robert Johnson wird im Grab umgedreht mit einem country-rockig durchgestylten „Love in Vain“. Das gleiche Glück haben Elmore James („It Hurts Me To“)und Johnny Cash, wenn der graue Wolf ihren Songs die Zähne zeigt.“

www.grey-wolf-music.de

https://soundcloud.com/grey_wolf_music

 

22:00 Uhr - 23:00 Uhr Bluesbird (gr. Bühne)

Lady Sings The Blues

Dieser Song von Billie Holiday prägt den Sound der Band Bluesbird aus dem Kreis Diepholz. Ein kerniger Sopran mit angerautem Timbre, eine soulgetränkte Leadgitarre und eine treibende Rhythmusgruppe mit jeder Menge Groove: Das ist der Bluessound von Bluesbird - in eigenen Arrangements von ganz sanft bis rockig hart. Beheimatet in den Weiten der norddeutschen Ebene transportiert Bluesbird die ganze Tiefe und Rauheit der schwarzen Klage über Ungerechtigkeiten und Wirr-nisse dieser Welt, lässt aber auch Vitalität und Lebensfreude nicht zu kurz kommen. In den Jahren, bevor sich die Musiker von Bluesbird zusammentaten, gingen sie durch eine harte, aber ertragreiche Schule in unterschiedlichsten Musikgruppen. Von Rock über Jazz, Blues und Folklore wurde so eine große musikalische Bandbreite erforscht. Diese stilistische Vielfalt und das jahrelange Verfeinern von Vortrag und Ausdruck haben ihre deutlichen Spuren im heutigen Repertoire hinterlassen, denn Bluesbird ist immer dem Blues verpflichtet, ist aber auch offen für neue und eigene Perspektiven. Die Songs der großen alten Vorbilder aus den USA werden neu arrangiert in tiefem Respekt vor Namen wie B. B. King, Muddy Waters oder dem großen Jimi Hendrix - auch er gehört zum Blues - die Identität der Band ist dabei aber immer gewahrt. Zunehmend größeren Raum im Repertoire gewinnt die Musik junger Bluesleute wie Joanna Connor, Deborah Coleman oder Kenny Wayne Shepherd. Zusätzlich erforscht Bluesbird die weiten Randgebiete des Blues und stellt auch Songs weniger bekannter Musiker wie Tracy Nelson oder Nora Michaels vor.

www.bluesbird.de

 

23:15 Uhr - 00:15 Uhr Greyhound George & Andy Grünert (kl. Bühne)

Greyhound George & Andy Grünert sind ein gut eingespieltesTeam .Der Sound der Beiden liegt zwischen dem akustischen, vom Klang der Resonatorgitarre bestimmten Delta-Blues, dem von Fingerpicking-Gitarre geprägten Piedmont-Style und dem frühen, elektrifizierten Chicago-Stil, wie ihn Muddy Waters oder Little Walter in den 40er und frühen 50er Jahren entwickelt haben. Das nahezu unerschöpfliche Repertoire von Greyhound George und Andy Grünert (das bisher längste Konzert dauerte fünf Stunden!) erstreckt sich dabei vom rauen, urigen Delta- Blues über Chicago-Blues, Louisiana-Style, Swing, Ragtime bis hin zu eigenen Titeln. Dazu kommen noch Spezialitäten wie der „40er-Jahre- Gangsta-Rap“ oder der „Delta-Rhumba“. Die Mundharmonika und die Slidegitarre klagen um die Wette, der Fuss stampft den Beat und wem es noch nicht reicht, der bekommt noch eine akustische Fahrt mit der Dampflok dazu! Es macht immer wieder Spaß , den beiden Musikern bei der „Arbeit“
zuzuhören und zusehen! Dabei ergänzt sich die rauhe Shouter-Stimme von Andy perfekt mit der von George,“ die so gar nicht nach Whiskey klingt, aber trotzdem das gewisse Etwas hat“ (Bluesnews).
Das Duo war beim Bluesfestival in Lehrte der erste Pausenact seit 32 Jahren, der Zugaben geben musste. Bei der „German Blues Challenge“ in Eutin erspielte man sich ein Ticket nach Memphis/Tennessee. Dort werden George mit ihrem dynamischen Blues Deutschland beim größten internationalen Blueswettbewerb, der „International Blues Challenge“, vertreten. Greyhound George (Vocals, Resonator-Gitarre) wurde 1961 in Bielefeld geboren, spielt den Blues nun schon seit 30 Jahren und spielte schon mit namhaften Bluesgrössen zusammen. Mit seinem virtuosen und groovenden Slide- und Fingerpicking-Spiel auf der Resonatorgitarre und viel Bluesfeeling in der Stimme hat er sich seit einiger Zeit einen Namen als Solo-Künstler gemacht. Über seine CD „Delta Dog“ schrieb die BLUESNEWS: “Greyhound George beweist, dass der unbehandelte Country Blues auch in Deutschland eine Zukunft hat, wenn man ihn nur richtig präsentiert!“.
2013, 2014 und 2015 wurge Greyhound George für den „German Blues
Award“ nominiert.
2015 erreichte er den 2. Platz beim „BiG Award Acoustic“

www. greyhound - george .de

 

Samstag – 10.09.2016

Ab ca. 16:00 Uhr Slideguitar Workshop mit Peter Funk, im Anschluss spielt die Bluegrass Band Fragmentshader!

 

19:15 Uhr - 19:30 Uhr Begrüßung (gr.Bühne)

 

19:30 Uhr - 20:30 Uhr Kaffehaus Blues Projekt (gr. Bühne)

Kaffeehaus Blues Projekt gewinnt die „Goldene Säge“ in Osnabrück!


Auf dem diesjährigen Resonatorfestival in Sulingen stellt sich eine bekannte
Formation als neuer Preisträger vor: Das Kaffeehaus Blues Projekt erhielt unter
28 Teilnehmern den Hauptpreis, die „Goldene Säge“.
Wie der Moderator ausführte, gab es diesen Preis insbesondere für die Kategorie
schräge Texte wie den Liedtitel „Fett, feist und schwabbelig“. Leider waren die
meisten Mitglieder schon vorzeitig abgereist, so dass der Sänger Lutz Sauer im
Preisträgerkonzert das Publikum alleine unterhalten musste.
Auf dem obigen Bild sind von der Stammformation nur Lutz Sauer und Heide van der Zande zu sehen (die beiden rechts). Für Martin Stephan am Cajon übernimmt wieder Karsten Waliczewski die Rhythmusinstrumente. Der vor Kurzem verstorbene
Sologitarrist Franz Badinski wird durch den links abgebildeten Christoph Sasse und
den nicht abgebildeten Thomas Seidel ersetzt.
Lutz Sauer, Sänger, Gitarrist und Texter des Projektes: „Der Tod von Franz war ein
harter Schlag für uns, wir sind froh, zwei so hervorragende Gitarristen als Aushilfe
dabei zu haben. Das ist schon fast Luxus:“ Auf Dauer wird aber ein fester Solist
gesucht, das Instrument ist fast egal. Wichtig ist die Lust, einmal die Woche
regelmäßig zu proben, Kenntnisse des Instrumentes und den Willen, sich die
eigenen Sachen selbständig zu erarbeiten. Noten gibt es für das gesamte Repertoire
der Band nicht.

www. kaffeehaus - blues .de

 

20:45 Uhr - 21:45 Uhr BadTemperJoe (kl. Bühne)


Bad Temper Joe – dieser Name steht für Blues. Doch man hüte sich den Bielefelder sofort in eine Schublade zu stecken! Man kann sich sicher sein, wenn Bad Temper Joe sich über seiner Lap-Slide Gitarre beugt und den Blues spielt, liefert er einen herzzerreißenden, gefühlvollen und einmaligen Sound, der komplett sein eigen ist. Das ist der richtige, wahre, aber ungewöhnliche Blues.
In der heimischen Szene hat sich der mürrische 22jährige mit der rauhen, knarzigen Stimme durch eine Vielzahl an Konzerten schnell einen Namen gemacht und gilt Insider längst nicht mehr nur als Geheimtipp. Mit seinem Debütalbum „Sometimes A Sinner“ (Timezone/2014) machte er den ersten Schritt in Richtung nationaler Bühnen und deutet gleichzeitig an, dass sein Weg noch lange nicht zu Ende sein wird.
Wenn die Gitarre traktiert, die Mundharmonika geblasen wird und Bad Temper Joe seine Texte mal leise flüsternt ins Mikrofon haucht, mal laut, ohne Verstärkung shoutet, dann legt er einen Bann über sein Publikum, der einen bis zum letzten Song nicht mehr loslässt. Dabei vergisst man schnell, dass Joe selten ein Wort an sein Publikum richtet. Was zählt sind seine Songs über Liebe, Verdruss, Hoffnung und Glaube. Da lässt er in einem Moment Robert Stevensons „Dr. Jekyll and Mr. Hyde“ wieder aufleben, so dass man glaubt der verrückte Doktor nebst seinem Monster säße direkt vor einem, doch schon im nächsten Moment hört man die traurige Geschichte von Mary und ihrem Liebhaber Jimmy („Waiting for Jimmy“), bevor man erfährt wie es ist mit einem Whiskeyglas verheiraten zu sein („Broken Bottle Top“) oder der Erzählung über Hund, Katze und Maus („That Is That“) lauscht. Wenn dann der „Sleeping Giant Blues“ angeschlagen wird, hört man, dass hier was ganz großes wach wird. Bad Temper Joe ist ohne Frage eine der größten Nachwuchshoffnungen des Blues. Und er lebt diese Musik, der ein junges Gesicht durchaus gut zu Gesicht steht.

 

www. badtemperjoe .com

 

22:00 Uhr - 23:00 Uhr COMA (Cool Old Men´s Adventure) (gr. Bühne)

3 Stimmen, 3 Gitarren, 1 Keyboard, 2 Bässe, 1 Schlagzeuger / Percussionist.

Diese Band hat es in sich – sie besteht aus 4 + 1 gestandenen Musikern, die alle mehrere Instrumente spielen. Alle 4 Musiker sind teilweise seit frühester Jugend musikalisch geprägt worden durch die Musik der 60er und 70er Jahre oder sogar noch früher durch Jazz und Klassik. Groß geworden in der Zeit eines gewaltigen musikalischen Aufbruchs spürt man diese Aufbruchsstimmung bei jedem Einzelnen: Mit Spaß und Energie werden die Songs der Heroen der Jugend angestimmt und passend von der mit akustischen Instrumenten spielenden Band COMA dargeboten.

Franz Badinski: Motivator und Initiator der Band, gute Seele und vor allem Freund und leider viel zu früh von uns gegangen – in seinem Sinn spielt die Band COMA Blues- und Rocknummern, mal melancholisch getragen und mal rockig frech. Franz hält seine Hand über die Band und hört von oben zu.

Jens Peter Steenhoff, reinrassiger Ostfriese, vor 15 Jahren nach Sulingen gezogen, ist musikalisch vielseitig orientiert, spielt Gitarre und versucht sich an Bass und Keyboard. Endlich hat er nach 40 Jahren des Lernens zum ersten Mal eine Band gefunden, mit der er Spaß haben kann.

Andreas Bokelmann, eingeborener Sulinger. Seit fast 25 Jahren in der Musik dabei. Seine Instrumente sind Gitarre, Bass und Gesang.

Martin Stephan. Vom Pappkarton, über Dash-Trommel, zum Schlagzeug und Cajon… und dabei geblieben. Berühmt-berüchtigt für COMAtöse Beats.

Christoph Sasse, gebürtiger Hannoveraner, vor 5 Jahren aus OWL nach NDS gezogen, seit 46 Jahren in verschiedenen Formationen musikalisch unterwegs, spielt bei COMA Gitarre und singt.

 

23:15 Uhr - 00:15 Uhr Sven-Ole Lüthke & Crazy Jivin JJ (kl. Bühne)

Mit Sven-Ole Lüthke & Crazy Jivin' JJ gibt es handgemachten , ehrlichen und intensiven Blues. Ihre Musik kommt ohne technischen Schnickschnack (weil überflüssig) aus. Und so
liegt die Konzentration zwangsläufig auf der akustischen Wahrnehmung der Stimme und der Instrumente.
Als Duo touren die Beiden mittlerweile schon ein paar Jahre in der Republik herum und nehmen ihre Zuhörer - und natürlich auch ihre Zuhörerinnen – in die Gefühlswelt des
Blues mit. Ein Klischee räumen die beiden Musiker schon zu Beginn ihrer Konzerte aus dem Weg: Blues ist nicht immer nur traurig. Ganz im Gegenteil: Locker und lässig - aber
immer mit dem gebührenden Respekt zu ihren Vorbildern - spielen sie groovenden Mississippi Delta Blues, versäumen dabei aber nicht, über den Tellerrand dieser Musikrichtung zu schauen. So findet der geneigte Zuhörer Countryeinflüsse, Balladen und dezente Rockanleihen. Schlussendlich eine gelungene musikalische Mixtur für einen entspannten Abend.

www.solblues.de

Wenn ihr Informationen wünscht meldet Euch unter folgenden E-Mail-Adressen:


Organisation und Catering: Willi Bründl

Organisation, Web-Site, Sponsoring: Jens Bokelmann

 

Bis bald

Euer Reso Team